Enchère: 6 Jours
Prix actuel 11.06.2026
In ornamental reliefiertem Rahmen.
In einer von dichter Vegetation überwucherten Landschaft liegt der spärlich bekleidete Bacchus, eine bastummantelte Weinflasche an den Mund führend. Um ihn herum Bacchanten.
Daniel Seiter zog von seiner Heimatstadt Wien nach Venedig und ließ sich von Johann Carl Loth (1632–1698) ausbilden. Ab 1680 in Rom, schuf er vor allem große Altarbilder, anfänglich im Atelier des Carlo Maratti (1625–1713). Seine Erfolge führten dazu, dass er bereits 1683 in die Congregazione dei Virtuosi al Panteon und drei Jahre später in die Accademia di San Luca aufgenommen wurde. Von Herzog Viktor Amadeus II von Savoyen nach Turin gerufen, schuf er Fresken im dortigen Palazzo Reale, wurde Ritter des Mauritius- und Lazarusordens, sowie erster Hofmaler.
Literatur:
Zum genannten Künstler vgl. Matthias Kunze, Daniel Seiter. Die Gemälde, München – New York 2000. (1482074) (13)