Enchère: 13 Jours
Prix actuel 10.09.2026
Rechts unten schwer leserlich signiert und datiert
„Guillaumin 1910“.
Im Passepartout, hinter Glas gerahmt.
Die Landschaft ist geprägt von Guillaumins lichtvoller impressionistischer Farbauffassung. Lockere Striche und leuchtende Grün-, Blau- und Rosétöne verleihen dem Motiv eine lebendige atmosphärische Wirkung.
Der Künstler besuchte ab 1861 die Académie Suisse. Dort begegnete er Paul Cézanne (1839–1906) und Camille Pissarro (1830–1903), mit denen ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Zu seinen späteren Freunden zählten außerdem Vincent van Gogh (1853–1890) und dessen Bruder, der Kunsthändler Theo van Gogh (1857–1891), der einige seiner Werke verkaufte. Seine Gemälde zeichnen sich vor allem durch die schnelle spontane Malweise der Impressionisten aus und sind für eine intensive leuchtende Farbgebung bekannt. In seinem Spätwerk sind Einflüsse des Fauvismus erkennbar. Er zeigte seine Gemälde in den Ausstellungen der impressionistischen Gruppe in den Jahren 1874, 1877, 1880, 1881, 1882, 1886 sowie im Salon des Indépendants von 1886. Seine Werke sind heutzutage in Paris im Musée d‘Orsay und in vielen anderen, überwiegend französischen Museen zu sehen.
Provenienz:
Kunsthaus Bühler, Stuttgart.
Privatsammlung, Dänemark. (1491695) (1) (14)